La Gomera San Sebastian 0 SM
Freitag, 5.Feb.2010
Bis Mittwoch hat der angekündigte Sturm gewütet. San Sebastian ist zum Glück von schwereren Schäden verschont geblieben, aber in Teneriffa ist so viel passiert, dass das Unwetter den deutschen Nachrichten eine Meldung wert ist und wir daraufhin einige besorgte Anrufe und e-mails bekommen. Der Steg, an dem wir in Las Galletas während unseres Deutschlandaufenthaltes gelegen haben ist teilweise weggebrochen, die kleinen Fischerboote hat es auf den Strand geweht, das Hafengebäude ist beschädigt, Dächer abgedeckt, Straßen gesperrt etc..Silke und Pete von der Sparrow, die dorthin geflüchtet waren haben einige unangenehme Tage hinter sich.
Hier im Hafen war es lediglich etwas unruhig, große Äste und Wurzeln von den Bergen runtergespült trieben im Hafenbecken, die Duschen blieben mangels Sonne kalt und die Wäsche trocknete einfach nicht. Wir haben unseren "Wintergarten" zugemacht und eben einige Innenarbeiten erledigt. Hans arbeitet gerade intensiv an unserer Homepage, die demnächst ein etwas anderes Format bekommt und mit dem Programm Joomla! bearbeitet wird. Dann kann ich direkt Einträge schreiben und die Fotos sind auch einfacher einzusetzen.
In dieser Woche sollten wir eigentlich Besuch von unseren Freunden Ulrike und Michael bekommen. So können wir jetzt froh sein, dass sich der Termin in den März verschoben hat. Wir werden uns noch ein Weilchen auf den Kanaren aufhalten, bis die Firmenübergabe endgültig abgeschlossen ist. Von hier aus sind die Flüge ja noch günstig, falls noch einmal persönliche Anwesenheit erforderlich ist. Gomera gefällt uns so gut, dass wir hier länger bleiben möchten - es ist ruhig, touristisch nicht überlaufen, im Städtchen kennen wir uns aus, der Hafen ist schön, das Klima ist super – es stimmt einfach alles
Mit Walter und Mechthild von der "Double Moon" treffen wir uns häufig. Hundespaziergänge mit Nelson und im Wechsel gibt es Kaffee, ein Bierchen, gestern Abend Essen bei uns, heute Abend gehen wir rüber – Meggi kocht "Westfälisch" (Hans läuft schon bei dem Gedanken an gutbürgerlich das Wasser im Mund zusammen!). Es ist schön und der Kontakt sofort sehr gut, weil die Interessen und die Lebensumstände ähnlich sind. Jeden Tag tauscht man sich ein wenig mehr aus. Wir müssen da sicherlich noch offener werden- wir haben immer sehr zurückgezogen gelebt und nur wenige Freundschaften gepflegt. Tenniskamerad Rüdiger, bei dem wir Silvester noch kurz waren machte dazu die Bemerkung "Vorher wussten wir fast nichts von euch, jetzt durch die Homepage wissen wir fast alles".
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