Gomera San Sebastian 0 SM
Sonntag, 7. März 2010
Es war einmal eine Mutter, die hatte sieben hungrige Kinder....so fängt die Geschichte vom dicken, fetten Pfannkuchen an, die bei unseren Kindern im Vorlesealter sehr beliebt war. Bei uns sind es heute sechs hungrige Segler und ein Hund, die kantapper, kantapper die Treppe hinauf der Reihe nach ihre Pfannkuchen serviert bekommen. Je nach Wunsch mit Speck, Apfel oder Ananas. Dazu schmeckt der hier allseits beliebte rote Saft der Trauben. Nur Hund Nelson muß sich unter dem Tisch mit einem alten Socken begnügen, weil der Speck bald aus ist. So endet der Tag heute so, wie er begonnen hat - nämlich mit Pfannkuchen!
Die Kinder Clêmentine, Alexandre, Mael und Éwen von zwei französischen Booten haben sich eine Aktion einfallen lassen. Nicht wie sonst im Schlauchboot paddeln, Zelte bauen und mit Bambusstöcken kämpfen, nein, jetzt wollen sie ihr Taschengeld aufbessern und backen Crêpes. Am Freitag starteten die Vorbereitungen. Die vier klappern die bewohnten Boote ab, erzählen, was sie vorhaben und nehmen die Bestellungen entgegen. In einem Notizbuch wird alles genau aufgeschrieben - Name des Schiffes, Anzahl der Pfannkuchen, Preis und Uhrzeit der Lieferung. Schon sehr professionell! Pünktlich um zehn Uhr am Sonntag morgen werden dann auch unsere bestellten vier Crêpes geliefert. Alexandre in lustiger Kochschürze überreicht den Teller und Clêmentine kassiert das Geld. Natürlich gibt es für so viel Mühe ein bisschen Trinkgeld dazu. Sehr lecker! Neunzig Pfannkuchen haben die Kinder so verkauft und Mutter Marie (von dem Boot "Irini" in dem gebacken wurde) sah man nach der Aktion zur Dusche eilen und erst mal ein Bier trinken gehen.
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