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Start Logbuch 2009 Auf der Suche

Auf der Suche

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Juli 2007

Neue Pläne nehmen Form an. Segel zu setzen und neuen Horizonten entgegenzugehen. Sich auf Unbekanntes einzulassen, wir selbst zu sein und das zu tun was uns wichtig ist. Die Erkenntnis, dass unsere Zeit begrenzt ist, dass jetzt noch die Chance da ist, Träume zu verwirklichen. Sich aus dem Betrieb zurückzuziehen, die Verantwortung abzugeben, Mut haben Fremdes zuzulassen.

Oktober 2007

Die Suche nach einem geeigneten Schiff wird konkret. Zwei Tage in Holland verschiedene Yachtmakler besucht. Mammuttour nach Monnikendam, Hindeloopen, Stavoren, Lemmer und Lelystad. Einziger Lichtblick in Stavoren eine Nauticat 33 und natürlich das Pannekoekenhaus.  Das Boot würde unseren Vorstellungen sehr nah kommen. Mit vier Lebensbereichen, aber sehr spartanischem Sanitärraum. Großes Angebot dieses Schiffstyps in den USA. Streitpunkt ist die Hochseesicherheit einer Nauticat und die Segeleigenschaften dieses Motorseglers. Jetzt muss sich nur noch ein Interessent für unsere Immobilie finden, die seit August im Internet steht.

April 2008

Bootsbesichtigung in Mallorca, Porto Alcudia. Gallert 13,50 m Motorsegler. Sah auf den Fotos gut aus, hat aber zu viele Schäden, Risse im Laminat, innen völlig vergammelt. Der viertägige Sonderurlaub tröstet über das Boot hinweg.

Juni 2008

In der zweiten Juniwoche zu Gast bei Jutta und Dieter Bsumek in Kusadasi (Türkei) auf der “Lady Blue“, einer Motiva 40. Wir wohnen über der Hafenkantine und gehen Jutta und Dieter jeden Tag auf den Geist. Probesegeln nach Samos ( Griechenland 18 sm ) mit Restaurantbesuch und Ankern über Nacht als Highlight. Das Boot ist im Moment die erste Wahl, leider tut sich mit dem Hausverkauf nichts. Inzwischen denken wir über Finanzierung und Hausvermietung nach. Die Suche geht weiter.

Juli 2008

Yacht Aprem 11m in Emmerich besichtigt. Sehr schwer, zu sehr verbaut.

August 2008

Rundreise in Holland. Motorsegler Bruys in Stavoren. Diverse andere Schiffe in Willemstadt bei Yachtmakler Hetterschijdt. Nichts dabei.

Lichtblick in Flensburg. Eine Motiva 39 S Stahlsegler Bj. 88. Ein gelungener Kompromiss aus Segler mit Mittelcockpit und Lebensraum unter Deck. Vier kleine Räume – Vorschiff mit Etagenbetten und Toilette –Pantry mit Essecke - Decksalon mit Navigationsecke und Innensteuerstand – Seekoje und Sanitärraum mit Dusche – Achterkajüte mit Doppelbett.

Probesegeln in der Flensburger Förde. Eine Liebe auf den ersten Blick. Leider übersteigt der Preis unsere Möglichkeiten. Der Eigner möchte nicht verhandeln.

Es wird doch verhandelt. Der Preis ist von 124.000 € auf 115.000 € gesunken. Immer noch weit über unserer Schmerzgrenze, aber das Boot ist im großen und ganzen auch fertig für die große Reise. Herr Frings ist mit einer Anzahlung zufrieden und würde mit der Restzahlung warten bis das Haus verkauft ist. Wir rechnen uns die Köpfe heiß. Wenn wir alles verkaufen und ohne Rückhalte lossegeln, sparsam leben, teure Marinas meiden und viel ankern, muss es gehen.

Die Flasche Sekt wird geköpft. Telefonische Kaufzusage am 25.08.2008.

27/28.September 2008

Flensburg

Samstag - Gründliche Schiffsbesichtigung, Sichten der Unterlagen, Segeln, schönes Wetter, aber auf dem Wasser noch kalt.

Mops Aandora ist skeptisch. Der schwankende Steg, das schaukelnde Boot, sie verzieht sich auf Ihre Decke unter der Navigationsecke. Ihre Stirn ist in Denkerfalten gelegt. Kaffee und Kuchen an Bord mit Geschirr aus dem „WoMo“. Das Boot ist ausgeräumt bis auf 6 flache und 6 tiefe Teller.

Sonntag – Herr Frings erklärt die Technik an Bord. Eine Stunde im Lotussitz im Motorraum.

Kaufvertrag unterschrieben. Anzahlung 50.000 € im November, Restzahlung am 31.März 2009. Winterlager im Wasser 350,- € in Bar bezahlt. Die Windsteueranlage Aries an Bord in der Dusche verstaut.

Abends nach Kiel gefahren. Montags beim Yachtausstatter A.W.Niemeyer Ölzeug und Segelhandschuhe gekauft.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Oktober 2017 um 19:55 Uhr