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Start Logbuch 2009 An Bord - April 2009

An Bord - April 2009

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Mittwoch, 01.Apr.2009

Schlecht geschlafen neben meinem "Schnarchhahn". Nur eine Winterbettdecke noch zusätzlich über der Bettdecke hat ein Erfrieren verhindert. Nach dem Frühstück an Bord geht es weiter ans Ausladen. Verzweiflung macht sich in mir breit- der Hänger ist noch halbvoll und es passt jetzt schon nichts mehr. Bruder Winni schleppt alles heran, ich staue, Hans und Herr Frings schlagen sie Segel an. Mittagessen aus dem "Erascorant" – Serbische Bohnensuppe mit Brötchen. Bei der Kälte schmeckt alles Warme gut. Der Tag bleibt grau und trübe, obwohl in ganz Deutschland die Sonne scheint. Die Pantry ist inzwischen fertig und die Achterkajüte mit Bad nach mehrmaligem Umpacken auch. Die ersten Kartons mit „unnötigen Sachen“ (hat Winni entschieden als erfahrener Camper – ich hatte eigentlich keine!) wandern in den Hänger zurück. Tuppertöpfe, Auflaufform die nicht in den Backofen passt, statt acht Gläser nur noch vier ( Zitat Winni : "Ihr seid nur zu zweit".) etc. Abends ist der letzte Karton ausgeladen. Herr Frings verabschiedet sich und wir sind dann müde.


Donnerstag, 02.Apr.2009

Hans schläft lange, ich mache Waschtag (Waschmaschine 2 €, Trockner 3 €). Das Leben im exklusiven Marinehafen ist teuer. Heute ist das Vorschiff dran. Mein Zeug hängt jetzt hier vorn – Problem nur, was mache ich , wenn Besuch kommt? Schränke und Ablagen sind voll! Na ja, da muss wohl von den drei Lederjacken noch was weg und ich nehme mir vor alles, was ich im nächsten halben Jahr nicht anziehe geht von Bord. Erste Reparaturarbeiten werden erledigt. Die telefonische Netzverbindung Skype zur Firma steht. Diverse geschäftliche Dinge abgearbeitet. Nachmittags rollen wir die Ersatzsegel aus und beschriften die Säcke. Unser Stegnachbar versorgt uns mit Adressen von Segelmachern, Servicestellen etc. Er kennt Brit und Axel von der "Hello World", die vorletztes Jahr hier in Flensburg gestartet sind und verfolgt wie wir deren Berichte im Internet. Einige Tipps für Traumhäfen hat er auch noch parat.

Abschluss bildet der Fernsehabend – Tatort bei Kerzenschein.

 


Freitag, 03.Apr.2009 

Super geschlafen! Die Luken im Vorschiff sind gefroren, der Holzsteg glatt durch Reifglätte, aber die Sonne kommt raus. Wolkenloser, strahlendblauer Himmel. Keine Termine, keine Anrufe, keine Fragen, keine Arbeitszeiten – eine Umstellung von hundert auf null. Der Tag vergeht mit viel Arbeit. Das Vorschiff wird fertig, alles verstaut, gesäubert und das Holz poliert. Nachmittags im Baumarkt Hochdruckreiniger, Drehmomentschlüssel, Lochbohreraufsatz, Schrumpfschlauch etc. gekauft. Den örtlichen Yachthandel haben wir vorher aufgesucht und uns umgesehen. Ganz gut bestückt mit Ersatzteilen.

Abends gibt es Reste vom Vortag und Lesestunde. Hans hat Schnupfen.

 


Samstag, 4.Apr.2009

Der Tag beginnt sonnig. Unser Konvektor steht jetzt nachts vor der Seekoje, die Türen bleiben alle auf und dadurch wird es in der Achterkajüte nicht so feucht, wie in den letzten Tagen. Unsere Segelbücher haben schon Schaden genommen und sehen etwas gewellt aus. Heute wird gekärchert und das Bimini (Sonnendeck) geschrubbt und aufgezogen. Nachmittags zieht es sich zu. Beim Nachbarn klappert es – ein Fall schlägt nervtötend an den Mast. Im Hinblick auf unsere Nachtruhe spendiere ich einen Stropp und spreize das Fall ab. Es wird sehr windig und kalt. Wir unterbrechen und verziehen uns unter Deck. Es gibt Hähnchenfilet mit Rösti (Rezept von Jutta Heuberg – super fürs Boot). Der Backofen ist noch unbenutzt und feiert heute Premiere. Hans schmeckt es so gut, dass von den eigentlich vier Portionen mal wieder nur noch ein kleiner Rest übrig bleibt.

Der Wind heult ums Boot. Kuschelrock läuft auf CD. So kann es bleiben.


Sonntag, 5.Apr.2009

EinkochtagWie es sich gehört wird heute Kuchen gebacken. Zitronenkuchen im Glas. Auf die Gläser muss ich warten bis Hans endlich aufsteht, denn die sind unter der Achterkoje verstaut. Mittags wird es sonnig. Auf der Promenade wird es voll, jeder Stuhl im Hafenrestaurant und Cafe ist besetzt.
Heute Arbeiten im Motorraum erledigt. Motorsumpf ausgepumpt – Dingi ( Beiboot ) an die Davids gehängt – die Staufächer im Decksalon belegt und die noch verbliebenen Kisten auf der Seekoje verarbeitet. Noch drei Klappkisten, dann ist alles verstaut.
Zum Abendessen gibt es Möhren- Bohneneintopf. Der Rest wird im Druckkochtopf eingekocht.

 

 


Montag, 6.Apr.2009

 

elektronische GeräteSpät aufgestanden. Die Sonne scheint. Ein schönes Gefühl – ohne Uhrzeit, nur von der Sonne geweckt zu werden. Die Frage „was für ein Tag ist heute ?“ kommt immer häufiger.
Schon wieder eine Waschmaschinenladung und Einkauf mit Rollrucksack beim 10 Minuten entfernten Supermarkt. Hans bastelt an diversen elektronischen Geräten und entdeckt beim Verfolgen der Leitungen verborgene Räume hinter verschraubten Brettern - wie wir später erfahren, hat dieser Stauraum wirklich einmal für Schmuggelware ( Alkohol und Schildkrötenpanzer ) gedient. Jetzt kommen Reisetaschen und Leergut hinein. Neues Echolot (Tiefenmesser) und Sumlog ( Geschwindigkeitsmesser ) müssen durchs halbe Schiff neu verkabelt werden und für die Außengeräte durch 5mm Stahl gebohrt werden. Mit dem neuen Lochbohreraufsatz geht es besser als gedacht. Immer wieder ausräumen, einräumen, saugen. Langeweile haben wir bis jetzt noch nicht gehabt.

 


Dienstag, 7.Apr.2009

Früh aufgestanden. Hans macht Frühstück. Nach den normalen Haushaltspflichten wie Spülen, Bettenmachen und Saugen geht es an die Außenreinigung.
neue Geräte Alles wird mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet und mit Schwamm und Leder nachpoliert. Die Backbordseite mache ich vom Schlauchboot aus. Eine tagesfüllende Arbeit. Hans bastelt weiter an Echolot und Sumlog.   Nachmittags wird es sehr sonnig. Mops Aandora erobert heute das Vorschiff. Bilanz des Tages - es blitzt und blinkt überall – meine Hände sind rot und rau – ein Daumennagel blau und eine dicke Prellung unterm Ohr. Retterspitz Gel hilft gegen alles.
Abends gehen wir aus, obwohl wir völlig geschafft sind. Auf die Kirmes zum Bratwurst- und Fischbrötchenessen. Waren wir mindestens 15 Jahre nicht mehr. So sparen wir heute das Kochen.

 


Mittwoch, 8.Apr.2009

AbwaschDer Tag beginnt mit Sonne und es wird endlich der Einbau der neuen Gräte fertig. Mittags marschiere ich mit meinem Einkaufsrolli ( hier sagt man „Hackenmercedes) zur Bäckerei, Supermarkt und Friseur. Ansonsten bin ich heute faul. Mein Hämatom unterm Ohr macht mir zu schaffen, bücken mit Kopf nach unten geht heute nicht. Ich backe elf Gläser Kuchen auf Vorrat und bereite ein leckeres Abendessen – Gnocchi mit Flusskrebsen in Käse- Kräutersauce. Am späten Nachmittag frischt es auf und beginnt dann auch zu regnen.
Wir fühlen uns jeden Tag wohler in unserem schwimmenden Zuhause. Außen ist jetzt alles sauber, innen müssen noch einige Kisten seesicher verstaut werden, dann können die ersten Segelmanöver beginnen. Mal sehen, wie morgen das Wetter wird.
Wir stellen fest, dass der Tag immer noch zu schnell um ist. Obwohl wir ja Zeit haben, ist der Druck fertig zu werden doch da.

 


Donnerstag, 9.Apr.2009

Super Wetter! Wir können uns heute zu nichts aufraffen außer, die Sonne zu genießen. Hans schreibt mittags Briefe, ich mache mich zu Fuß auf in die Altstadt. Bummle ein bisschen und bin nachmittags wieder an Bord. Den Fußweg habe ich etwas unterschätzt und die vermeintliche Abkürzung entpuppte sich auch noch als Umweg. Wieder daheim stärke ich mich erst einmal mit „Mukka“ und Straciatellakuchen.
Abends gibt es Rührei und Anti Pasti mit Rotwein. Es geht uns gut.

 


Freitag, 10.Apr.2009

Der erste Ärger. Die Wassertanks sind leer und irgendwie hat die Pumpe Schaden genommen. Es gelingt uns nicht das System wieder ans Laufen zu bringen. Der ganze Tag verplempert und abends müssen wir uns mit Kanistern behelfen.
Telefongespräch mit Ulrike am späten Abend. In der Firma läuft alles gut -
( Wahrscheinlich sind alle froh, dass die Chefs nicht da sind ?!)


Samstag, 11.Apr.2009

Und wieder scheint die Sonne. Wir bringen vier an Bord vorhandene Rettungswesten zum Yachtservice, einen Fender ohne Luft und eine leere Gasflasche. Die Westen sind alle „tot“, werden entsorgt und zwei neue gekauft. Durch gute Beratung noch zwei Hochseewesten vorgemerkt, diverse Kleinteile ausgesucht und dazu gibt es einen Osterstrauß mit Tulpen und Osterglocken. Anschließend zum Supermarkt und danach wieder in den Motorraum in Sachen Wasserpumpe. Am Abend läuft alles wieder. Bei einem Teil kennen wir jetzt schon mal das Innenleben.
Die Boote im Hafen werden mehr. Ostern ist ein allgemeines Einsetzdatum bei den Yachties.

 


 Sonntag, 12.Apr.2009

 
Segel setzenPer SMS kommen Ostergrüße von Janina und Enkel Jason. Wieder ein schöner Tag. Wir beschließen heute zum ersten Mal zu segeln. Alles wird verstaut, Geschirr mit Luftpolsterfolie abgesichert, die Leinen klar gemacht, das Dingi am Steg vertäut. Das Ablegemanöver klappt halbwegs, die Achterleine ist nicht klar. Draußen in der Förde weht guter Wind. Das Setzen der Segel macht Probleme. Das Großsegel ist nicht gut aufgetucht, die Reffleinen nicht klar. Na ja, kennt uns ja keiner. Als alles steht, stellen wir fest, dass wir zuviel Tuch tragen. Im Decksalon hat sich einiges in Bewegung gesetzt. Der Moppel wird panisch, findet nirgends Halt und macht vor lauter Angst ein Häufchen. Als nach mehreren Versuchen endlich ein Reff eingebunden ist, wird es angenehmer. Aandora sitzt mit draußen. Der Tag ist schön. Gutes Übungswetter. Die Yacht läuft sehr kursstabil, das Anlegemanöver klappt dank hilfreicher Nachbarn auch. Nur Hans fällt beim Nachziehen der Achterspring (hintere Festmacherleine) fast ins Hafenbecken, als sich ein Knoten löst. Gut, dass die Nachbaryacht nah liegt und sein Fall dadurch gestoppt wird.
Meine Eltern noch angerufen. Die halbe Großfamilie( 7 Geschwister plus Partner, 15 Enkel, 1 Urenkel  ) ist versammelt, hat einen schönen Tag im Garten verbracht und backt jetzt Pizza.


Montag, 13.Apr.2009
Deck geschrubbt, gesäubert, Treadmaster ( Decksbelag ) neu gestrichen auf einen Teil des Achterdecks. Bin zufrieden mit dem Ergebnis. Sieht fast aus wie neu. Leider reicht der Rest Farbe nicht lange. Morgen ist auch noch ein Tag.

 


Dienstag, 14.Apr.2009

 

An drei Anlaufstellen in Flensburg gewesen. Nirgends gibt es Treadcote Farbe. Na ja, die Sonne scheint, genießen wir den Tag.

 


Mittwoch, 15.Apr.2009

Morgens die Großsegelpersenning zum Segelmacher im Hafen gebracht. Der Reißverschluss ist defekt. Abdeckhaube für den Kompass neu bestellt - natürlich in rot.
Mal sehen wie die Preise so sind, dann können wir über ein Schanzkleid ( Verkleidung für das Achterdeck ) nachdenken. Damit wäre der Hund besser gegen über Bord gehen gesichert. Anschließend zum Yachtausrüster in Kiel. Klappfahrrad aus Alu, diverse Kleinteile, Treadcote Farbe, Regenjacke für den Skipper – schon wieder über 600.- € ausgegeben. Dann bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus diverse Ausrüstungsgegenstände für Pantry und Salon gekauft. Vorratsbehälter, Holzablagen für CD`s ( beim Yachthandel 60 € aus Teak, bei Ikea 5,90 € aus Walnußholz) , Mülleimer, Haken für Hundeleine etc.. Erst um 19.00 Uhr wieder zu Hause. Der Mülleimer wird noch angebracht, passt super.
Der Skipper hat Hunger. Kurz vor Mitternacht gibt es dann noch Hähnchengeschnetzeltes mit Pilzen und Spargel überbacken, dazu Spätzle.
Das Schiff schaukelt, Windstärke 6, Geklapper im ganzen Hafen, da kommen heute die Ohrenstöpsel zum Einsatz.


Donnerstag, 16.Apr.2009
Heute bei Windstärke 5-6 weiter den Decksbelag gestrichen – eine feste Ablage für das Funkgerät gebaut – Hängeleiste in der Küche angebracht- Fahrrad montiert.
Winni ruft an, will morgen kommen.


Freitag, 17.Apr.2009
Winni und Freundin Evelin kommen im WoMo. Wir gehen auf ein Bier ins Restaurant im Hafen und die beiden genießen die Sonne – bis Hannover hat es geregnet. An Bord gibt es dann Spaghetti Bolognese und viel zu erzählen. Gegen Mitternacht im Bettchen.



Samstag, 18.Apr.2009

Evelyn Heute geht es raus, wir motoren bis zur Ochseninsel in Dänemark ( 3,5 sm ) um diverse Geräte und das Navigationsprogramm auf dem Laptop auszuprobieren. Der Anker geht auf 4 m Wassertiefe runter und es gibt Kaffee und meinen berühmten Kuchen aus dem Glas ( Straciatella und Zitrone ). Anker auf wird schwierig, die Winde klemmt, die Kette fällt nicht gut im Ankerkasten, der Hammer kommt zum Einsatz, es dauert. Die Winde ist das nächste Gerät, das auseinandergenommen werden muss. Segel hoch und bei 3-4 Windstärken machen wir uns auf den Rückweg. Für Evelin das erste Segelerlebnis. Wir erreichen immerhin 6,2 Knoten. Ein schöner Segeltag. Das Anlegemanöver klappt gut, im Gegensatz zum Ablegemanöver heute Mittag – fast den Steg gerammt – Winni und ich mussten schnell mit den Fendern reagieren – zum Glück nichts beschädigt. Alle haben Hunger. Unser Besuch lädt uns ein ins Fischrestaurant am Hafen. Super lecker!


Sonntag, 19.Apr.2009
Nach dem Frühstück packen wir überflüssige Sachen ( Tennistaschen, Ersatzsegel, Bettwäsche, Daunenmantel etc. ) ins WoMo zur Einlagerung in der alten Heimat. So ist jetzt auch die Vorschiffskoje frei. Mittags verabschiedet sich unser Besuch. Wir beschließen zu relaxen – bei strahlend blauem Himmel sitzen wir in der Sonne.


Montag, 20.Apr.2009
Superwetter. Treadmaster gestrichen. Herr Frings kommt abends. Lange bei uns im Salon gesessen. Für morgen kündigt sich Akki an, er hat beruflich in Kiel zu tun.

Dienstag, 21.Apr.2009

im SchlauchbootUnd wieder strahlt der Stern. Akki kommt gegen Mittag. Er ist zufrieden mit unserem Boot. Die beiden „großen Jungs“ probieren dann erstmals das Schlauchboot und den Außenborder aus. Für einen kurzen Segeltörn lohnt es sich nicht, Akki hat nachmittags den nächsten Termin in Hamburg. Herr Frings kommt abends zum Essen – Chop Suey Suppe, Rohkost, Tzaiziki, Hot Dogs, Vanillequark und Ouzo.

 

 

 


Mittwoch, 22.Apr.2009

Regen! Aprilwetter!
Tagebuch überarbeitet, Fotos eingefügt. Messinglampen poliert. Mit der SY Ovni von Herrn Frings nach Flensburg Stadt motort.
Hans hat seinen Kopf mit der Schermaschine bearbeitet. Sehr windschnittig!


Donnerstag, 23.Apr.2009

AchterkojeIm Vorschiff geschlafen. Das Fenster in der Achterkajüte war gestern bei Regen nicht zu – Matratze und Bett nass. Und wieder Traumwetter – wie im Sommer. Heute große Wäsche. Die Reling dient als Wäscheleine. Nach zwei Stunden ist alles trocken. Die Ankerwinde wird in Einzelteile zerlegt, gesäubert, neu gefettet und 70 m Ankerkette komplett aus dem Ankerkasten geholt.
Mediterranes Abendessen. Garnelen, verschiedene Dips, Mozarella- Tomaten, Oliven und Brot. Lecker!
Am Steg ist was los. Tauchereinsatz. Ergebnis – eine Badeleiter.

 

 


Freitag, 24.Apr.2009

An so einen Traumapril kann ich mich nicht erinnern. Schon wieder blauer Himmel. Ich streiche das verwitterte Teakholz und die neue Halterung für den Außenborder. Hans verkürzt die Ankerkette von 70 auf 55 m. Die Kette bildete vorher durch die zu geringe Fallhöhe einen Berg und lief nicht richtig ein. Das Problem gibt es wohl nur bei feuerverzinkten Ketten, aber mal eben 2500,- € für eine Edelstahlkette ist dann auch zuviel. Nachmittags fahren wir raus bis zum Engpass in der Förde. Bei 3 Windstärken gemütliches Segeln mit Genua (größtes Vorsegel). Die Genua auszubringen ist harte Arbeit an den Winschen. Gut, dass ich ein kräftiges Mädchen bin.
DestinyMit halbem Wind zurück erreichen wir bis 5,8 Knoten, probieren den Autopiloten aus und sind gegen 20.00 Uhr zurück. Das Anlegemanöver klappt nicht so gut, weil Hans vergessen hat, die Achterspring am Steg auf die richtige Länge zu bringen. Fast dient das Schlauchboot, das vorne am Steg liegt als Fender.
Abends gibt es ein norddeutsches Gericht – Heringsfilet in Sahne-Kräutersoße mit Pellkartoffeln.
Samstag, 25.Apr.2009

Geweckt von der Sonne. Heute ist Verkaufsausstellung im Hafen. Die Fressmeile ist schon aufgebaut. An jedem Steg liegen Boote, die zu verkaufen sind. Auf der Promenade sind etliche Motorboote und trailerbare Yachten zu besichtigen. Die Stege hier sind nicht abgeschlossen, so dass Besucher jederzeit an den Booten lang gehen können. Wir laufen einmal durch, essen die obligatorische Bratwurst und finden kein besseres Schiff, als unser eigenes (sagt jeder Eigner). Schöne Idee – ein roter Doppeldeckerbus als Kneipe. Um 22.00 Uhr Feuerwerk.
Sonntag, 26.Apr.2009
Faulenzertag. Leute beobachten.

Montag, 27.Apr.2009
Einkochtag! Mett, Kohlrouladen und Quarkkuchen.

Mittwoch, 29.Apr.2009
Migräne. Nicht viel geschafft.

Donnerstag, 30.Apr.2009
Sonne! Teakfugen im Cockpit ausgekratzt. Mühselige Arbeit.

zu den Bildern April 2009

 


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. August 2011 um 10:48 Uhr