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Start Logbuch Karibik St. Lucia - Hitzewellen und Mückenplage

St. Lucia - Hitzewellen und Mückenplage

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St. Lucia, Marigot Bay
Dienstag, 29.Juni 2010

Stegplatz vorm HotelSeit Sonntag liegen wir 8 Seemeilen weiter in der berühmten Bucht Marigot Bay, in der der Film Dr. Doolittle gedreht wurde. Sie gilt als eine der schönsten Buchten der Karibik. Das war vielleicht vor vielen Jahren so, inzwischen ist auch hier alles kommerzialisiert. Ankern ist nicht mehr möglich, wenn auch theoretisch erlaubt - inzwischen ist die kleine Bucht voll mit Mooringbojen, Charteryachten, sonstigen Ausflugsbooten, Souvenirläden und vier Sterne Hotel. Wir liegen am Steg der kleinen Marina, da sich die Preise nur um 4 Dollar unterscheiden - Mooringboje 20 US Dollar, Steg 24 US Dollar. Wasser und Strom extra, Duschen frei, Waschmaschine 7 US Dollar. Es geht kaum Wind in der geschützten Bucht, beiTemperaturen von 32-35 Grad und 93 % Luftfeuchtigkeit. Tagsüber rinnt der Schweiß, abends überfallen uns Scharen von Mücken und entgegen anderslautenden Berichten hilft "Autan" nicht. Einzig das Moskitonetz überm Bett zeigt Wirkung. An irgendwelche größeren Arbeiten am Boot ist aufgrund der Temperaturen nicht zu denken, die Hitze macht absolut träge, wir verstehen jetzt immer besser karibische Arbeitseinstellungen und den landesüblichen Schlendrian!! Jedenfalls haben wir alle drei den Wunsch hier schnell wieder zu verschwinden und aus den eigentlich gebuchten sieben Tagen werden jetzt nur drei!! lBesucht haben wir heute morgen das vier Sterne Hotel Marigot Bay, vor dessen Eingang wir direkt liegen. Das günstigste Zimmer in der Nachsaison kostet 365 US Dollar, sonst 750 US. Auch als Besucher wird man hier gerne gesehen und sehr freundlich angesprochen. Alles sehr fein und exclusiv, aber von dem Übernachtungspreis leben wir einen ganzen Monat. Live Musik haben wir abends umsonst, wir sehen die Band auf der Terrasse vom Boot aus und trinken halt unser Dosenbier dazu. Irgendwo müssen wir als nächstes unseren Anker reparieren lassen, der sich beim Aufholen in der Rodney Bay weigerte hochzukommen, mit Motorkraft ausgebrochen wurde und jetzt einen verbogenen Schaft hat. Auch das Ladegerät von unserem kleinen Bordcomputer hat qualmend den Geist aufgegeben und muß neu gekauft werden.
Wir gehen morgen noch einmal zurück in die Rodney Bay, dort in der Werft läßt sich die Reparatur des Ankers durchführen. Die Double Moon liegt auch noch da wegen diverser Reparaturarbeiten und kann uns solange mit einem Ersatzanker aushelfen, dann brauchen wir unseren sperrigen Ersatz Stockanker nicht von ganz unten aus dem Ankerkasten kramen.
Ab Donnerstag ist eine Schlechtwetterfront angekündigt. Sturm und Regen, das ist natürlich nicht schön für unseren Besuch, hoffentlich wird es nicht so schlimm! Es ist halt gerade Regenzeit.

zu den Bildern Juni 2010

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Juli 2011 um 14:23 Uhr