Bequia, Port Elizabeth 0 SM
Samstag, 24.Juli 2010
Am zweiten Tag in Bequia lernen wir Elisabeth und ihren "Ziehsohn" Robin kennen. Die beiden sitzen im Restaurant "Ginger Bread" am Strandweg und lassen sich ein Bier schmecken. Meggi in ihrer direkten Art spricht die beiden an, weil sie "deutsch aussehen"! Nach einem kurzen Austausch haben wir alle vier eine Einladung zum Brunch in Elisabeths Haus auf dem Mount Pleasant. Robin holt uns morgens um zehn mit dem Allradauto ab und schon geht es über enge Straßen den Berg hoch. Elisabeth kommt aus Hamburg, hat sich auf einem Chartersegeltörn in diese Insel verliebt und sich hier ihre Traumvilla gebaut, die im November des letzten Jahres nach fünfjähriger Bauzeit fertig geworden ist. Seitdem lebt sie ganz hier. Ihre Villa
mit Salon, Esszimmer, zwei Schlafräumen, zwei Bädern, zwei Gästezimmern, Wirtschaftsraum, Pool und Appartement (in dem Robin lebt) ist ganz nach ihren Vorstellungen gebaut und mit Möbeln aus Deutschland bestückt. Der traumhafte Blick auf die südlichen Inseln Petit Nevis und Mustique begeistert Elisabeth jeden Tag aufs Neue. Nach der Haus- und Gartenbesichtigung geniessen wir bei klassischer Musik ein exquisites Frühstück auf der Terrasse mit unverbaubarem Meerblick. Von Robin, der hier auf der Insel aufgewachsen ist, erfahren wir einiges über das Inselleben und die Lebenseinstellung der Bequianer. Dem Frühstück folgt nachmittags noch ein leckerer Schokoladenkuchen mit einem Glas Weißwein, dann wird es langsam Zeit uns zu verabschieden, natürlich nicht ohne eine Gegeneinladung auszusprechen.Die findet vier Tage später zunächst an Bord der Destiny statt. Wir revanchieren uns mit Lachs, Frikadellen, selbstgebackenem Brot etc.. Mit dabei ist Showun, Robins Freundin aus Trinidad. Ein sehr schöner Nachmittag mit guten Gesprächen, die dann abends auf der Double Moon beim Wein fortgesetzt werden. Vielen Dank für alles Elisabeth und Robin!!!
Ja, was ist noch passiert diese Woche...Wer mich kennt, weiß, daß ich nicht gut schwimmen kann und erst recht nicht den Kopf unter Wasser stecke. Aber der Reiz der Unterwasserwelt war jetzt so groß, daß ich meine Angst überwunden habe und mit meinem Skipper an den Felsen am Princess Margaret Beach schnorcheln war. Am ersten Tag in Strandnähe, wo man noch stehen kann, wage ich mich am zweiten Tag schon weiter raus und bin begeistert von dem "großen Aquarium". Pinzettfische, Kofferfische, Soldatenfische, Lippfische, Tintenfische und Lederkorallen. Bei Wassertemperaturen von 30 Grad, bekleidet mit einem alten Tshirt gegen den Sonnenbrand sind wir fast zwei Stunden im Wasser. Jetzt muss ich noch üben die aufkommende Panik zu besiegen, wenn die Brille und der Schnorchel voll Wasser sind, dann fühle ich mich fit für die Tobago Cays, unser nächstes Ziel und ausgezeichnetes Schnorchel- und Tauchrevier.
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