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Martinique, die karibische Blumeninsel

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Martinique, St. Anne
Freitag, 28.Mai 2010           

Auf Martinique, der bekanntesten französische Insel, findet sich alles, was man sich unter Karibik vorstellt. Regenwald, sandige Palmenstrände, rauhe Atlantikküste, blaues Meer und Vulkanlandschaften. Auch die schönsten Frauen der Welt soll es hier geben, eine Meinung, die durch die Bilder Paul Gauguins entstanden ist, der sich hier einige Monate aufgehalten hat. Die Insel ist 65 km lang, 31 km breit und hat eine sehenswerte Vegetation. Der Vulkan Mount Pelee (1397 m) weist bis heute Aktivität auf. Bei seinem letzten Ausbruch 1902 begrub er innerhalb von zwei Minuten die Stadt St. Pierre mit 30.000 Einwohnern unter sich. Nur der einzige Häftling der Stadt, der am Tage vorher wegen Trunkenheit inhaftiert wurde, hat die Katastrophe in seinem unterirdischen Gefängnis überlebt.
Etwa 40 Vogelarten leben hier. Eine giftige Lanzenotter wurde während der Zeit der Sklavenhaltung eingeführt mit der Absicht, die Sklaven von der Flucht abzuhalten. Heute soll die Schlange fast ausgerottet sein.
Die Geschichte lasse ich mal aussen vor. Die Insel ist heute, nach einer wechselhaften Vergangenheit ein französisches Übersee Departement. Gesprochen wird Französisch und Kreolisch. Währung ist der Euro.
Die Double Moon traf zwei Tage nach uns dann auch endlich ein. Die Crew hatte, wie wir vermutet hatten, keine Passatbesegelung gefahren und ist daher durch den anderen Kurs 200 SM länger unterwegs gewesen. Aber Sorgen hatten wir uns irgendwie doch gemacht.
die künftigen SchönheitenWir erkunden diese Woche die kleine Stadt St. Anne, den Strand und besuchen den Club Med, der hier eine sehr schöne Anlage bietet. Wir fallen auf mit unserer Fünfer Truppe. Man läßt uns zwar durchgehen, aber wir stehen unter Beobachtung (daß sich da ja keiner zum Dinner einschleicht!). Ein Wachposten informiert über Funk den nächsten, aber alles sehr diskret. Meggi nutzt noch die Stranddusche, die Männer halten Ausschau nach den schönsten Frauen (stimmt! sagt Karl-Heinz), ich suche den nächsten Schattenplatz und an der Strandbar gibt es auf dem Rückweg dann noch ein Bier.
In dem netten Restaurant "La Dunette", mit eigenem Dinghi Steg, gegenüber vom Ankerplatz können wir den Internetzugang nutzen, unsere Emails abrufen und die Homepage bearbeiten. Selbst außerhalb der Öffnungszeiten dürfen wir dort anlanden! - sehr empfehlenswert!!
Heute regnet es stundenlang. Wir wollen noch Wasser fassen in der nächsten Marina Le Marin und einen Großeinkauf starten im dortigen gut bestückten Supermarkt. Hans und Walter sind gestern mit dem Schlauchboot dort rübergefahren, haben einklariert und die informelle Vorarbeit geleistet.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. Juni 2010 um 13:32 Uhr