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Start Logbuch Karibik (Mai - August 2010) St. Lucia - Strandbar und Schwitzen

St. Lucia - Strandbar und Schwitzen

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St.Lucia  0 SM
Sonntag, 13.Juni 201
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urige Strandbar "Jambe de Bois"Gegenüber vom Ankerplatz ist die urige Strandbar "Jambe de Bois" mit Tauschbibliothek, vielen Bildern und gutem Jazz, Samstags und Sonntags live! Am Freitag genießen wir einen Mangodrink und einen leckeren Salat und am Samstag stöbere ich in der Bibliothek und tausche 13 Bücher, während Hans ein Heineken trinkt. Wirklich sehr schön hier, mitten im Naturpark von Pigeon Island mit eigenem Anlegesteg. Leider kann man den Park und das Fort nicht begehen, ohne daß es der "Wächterin in Grün" auffällt und sie auf die Entrichtung des Eintrittpreises von 13,65 Karibik Dollar (4,40 Euro) hinweist.
Die Einklarierung im Immigrationbüro im Hafen war problemlos, dauerte etwas, weil man mit dem 4-seitigen Formular von einem Schreibtisch zum anderen wandern mußte, aber wenigstens alles in einem Raum. Kosten 30 Karibische Dollar (10.- Euro) und ein weiterer schöner Stempel im Pass. Hier sprechen wir wieder Englisch und gefahren wird links.
am Strand Pigeon IslandDer Hafen hat eine gute Infrastruktur mit Segelmacher, allen Reparaturdiensten, mehreren Bars, Bäckerei, Bank etc.. Es wird kräftig gebaut - der Tourismus ist die einzige Einnahmequelle der Insel! Die Ankerlieger hat man inzwischen aus dem Hafen vertrieben, also liegen wir in der Bucht Pigeon Island vor der Hafeneinfahrt im Grünen. Vermutlich auch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier die kostenpflichtigen Mooringbojen angebracht werden. Wir verlegen uns gleich noch in den südlichen Teil der Bucht, etwas näher zur Internetquelle und hoffen dort auf eine bessere Verbindung. Hans will ein bißchen für die Firma arbeiten und ich an der Homepage.
Die Hitze von 30-35 Grad macht mir immer noch sehr zu schaffen, geschwollene Gelenke, der Schweiß tropft nur so bei der kleinsten Tätigkeit und unter Deck ist es oft unerträglich. Auch nachts kühlt es sich nicht gerade viel ab, so daß der Schlaf auch immer nur kurz ist. Von anderen Seglern höre ich, daß man sich nach ca. sechs Wochen besser daran gewöhnt hat, also heißt es noch ein bißchen abwarten und auf Besserung hoffen. Im Moment freue ich mich jedenfalls über jede Wolke und jeden Regenschauer. Bin wohl doch eher ein Nordlicht!!

Mein Bruder Winni hat sich spontan für drei Wochen angekündigt, Mittwoch um 20.50 landet der Flieger. Bepackt mit Nachrichten aus der alten Heimat und einem Ersatzsegel, das wir bei meinen Eltern auf dem Dachboden eingelagert hatten. Das wird mal wieder eine nette Abwechslung vom Bordalltag sein.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. September 2010 um 00:26 Uhr