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wieder daheim

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1. - 15. September 2011
Deutschland, Meschede- San Blas, Isla Elefante


Am Donnerstag, dem 1.ten September fährt mein Bruder Winnie uns im altvertrauten WoMo zum Flughafen nach Frankfurt. Aber erst einmal sind wir zum Kaffee in Wiesbaden bei unserer Tochter eingeladen und siehe da, das "Kind" hat backen gelernt und verwöhnt uns mit einer kalorienreichen "Raffaelotorte". Super lecker!! Leider ist die Torte schon aufgefuttert bevor ich ans Foto denke. Unser Flug geht erst um Mitternacht und so können wir den Abend noch in der Kneipe um die Ecke in einem wunderbaren, mit Efeu bewachsenen, gemütlichen Biergarten ausklingen lassen.


Im Flieger erwischen wir keine guten Plätze - getrennt durch den Gang, in der Sitzreihe vor den Toiletten und hinter einer Familie mit drei Kleinkindern, von denen immer eines weint. Aber auch diese 14 langen Stunden vergehen und Transport in der Lanchanachdem beim Zwischenstop in der Dominikanischen Republik meine Sitznachbarin ausgestiegen ist, kann ich mich lang machen und endlich mein immer noch lädiertes Bein hochlegen. Ortszeit 7.00 Uhr landen wir pünktlich in Panama City und fahren ins Hotel Mar Paraiso für 33 $ das spartanische Doppelzimmer. Wir sind geschafft vom Flug und der Hitze, wandern noch ein bisschen durch die Einkaufsmeile der Einheimischen in der Nähe des Hotels und müssen uns dann erst einmal ausruhen. Den Einkauf im Supermarkt mache ich nachmittags alleine, weil mein Skippy tief und fest schläft! Bepackt mit 15 Plastiktüten komme ich im Taxi ( 2$ im Stadtgebiet ) zurück, schaffe alles ins Zimmer und begebe mich dann an die Seite meines immer noch schnarchenden Kapitäns. Die Klimaanlage funktioniert nicht richtig, es ist heiss im Zimmer. Wir müssen früh aufstehen, um 6.00 Uhr werden wir vom Jeepfahrer Kenny abgeholt. Auf Umwegen geht es von der Pazifikseite zum Atlantik nach Miramar. Die kürzere Strasse durch den Dschungel, die einzige Landverbindung nach den San Blas Inseln,  ist von heftigen Regenfällen mal wieder zerstört und so sind wir dann vier Stunden über teilweise sehr schlechte Wege unterwegs. In Miramar erwartet uns nach längerer Wartezeit die offene Lancha (Wassertaxi), die uns in zwei weiteren Stunden entlang  der Küste Panamas ans Ziel bringt. Auf dem Foto sieht man im Vordergrund eine Kuna Frau in ihrer typischen Tracht. Farbenfrohe Blusen mit einer aufgestickten Mola, ein dreilagig gesticktes Kunstwerk mit abstrakten Motiven. Salzwassergespült und sonnenverbrannt, mit vier Koffern und nur noch 14 Plastiktüten ( ausgerechnet die wichtigste mit den Frischvorräten ist wohl am Bootssteg stehengeblieben!!) werden wir direkt am Schiff abgesetzt. 32 Grad und kein Wind, also erstmal ab ins 30 Grad warme Wasser, bevor es ans Auspacken geht. Im Schiff ist alles in Ordnung. Schiffsbetreuer Yogi hat alle Luken weit geöffnet, nur in der Pantry und im Vorschiff gibt es ein bisschen Schimmel auf den Holzflächen.....

Nach zwei Tagen haben wir uns wieder eingelebt, alle Freunde getroffen oder über Funk angerufen und den ersten Rottweilerin SamanthaSundowner auf Isla Elefante getrunken. Meinen beiden Pflegehunden auf Isla Tiadup geht es gut. Yogi und Teresa von der "Samantha Nova" haben sich gekümmert. Die Wiedersehensfreude ist gross. Yogi will für eine Woche nach Panama und braucht mich gleich als Hundesitter für Rottweilerin Samantha. So bin ich jetzt wieder mit drei Hunden unterwegs auf meinen Inselrunden. Isla Tiadup ist in etwa fünfzehn Minuten umrundet, Isla Elefante ist noch kleiner!

Capitano hat unser Heim mal wieder in eine Elektrowerkstatt verwandelt. Mitgebrachte Teile wie Lichtmaschinenregler, Amperemeter etc. werden eingebaut. Schweisstriefend verbringt er Stunden im heissen Motorraum - so sind die fünf in Deutschland angefutterten Kilos schnell wieder weg - und wenn dann noch der Fleischwurstkringel um Mitternacht und die Bratwurstbude fehlen...! Wir leben wieder gesund!!
Schön wieder daheim zu sein!


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. September 2011 um 11:57 Uhr